C&C Generals Zero Hour Fakten

COMMAND & CONQUER GENERALS - ZERO HOUR / DIE STUNDE NULL

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C&C Generals Zero Hour Fakten

C&C Generals Zero Hour Fakten

Zero Hour – Fakten

Spieler werden einen globalen Krieg führen, um ein ultimativer General der modernen Kriegsführung zu werden, in dem man gegen die weltbesten Generäle kämpft. Ein ganz neuer Herausforderungs-Modus erlaubt den Spielern, die Kontrolle über 9 verschiedene Armeen zu übernehmen, im Kampf gegen 9 computergesteuerte Gegner. Wenn man alle computergesteuerten Gegner besiegt hat, bekommt der Spieler die Möglichkeit, die besiegten Armeen auch online zu spielen.“Der Herausforderungs-Modus erweitert die RTS Erfahrung mit einer interessanten neuen Dimension,“ sagte Mark Skaggs, Leitender Produzent EALA. „Die Spieler kontrollieren neue Einheiten und müssen neue Strategien entwickeln, in Ihrem Kampf gegen die anderen Generäle auf der ganzen Welt.“ Wähle aus einem neuen Arsenal von den neusten Hightech-Waffen und vielen neuen Einheiten.

Die Spieler werden alles einsetzen, um den Gegner zu besiegen. Mit neuen Waffen, z.B. dem US Specter Gunship Flieger oder mit den GBA Kampf-Motorrädern, bekommen die Spieler die nötige Feuerkraft, für die globale Herrschaft. 3 neue Kampagnen, mit 15 neuen Singeplayer Missionen, gibt dem Spieler den Auftrag, die U.S. Flotte in den Mediterranean zu zerstören, einen Spion in Cairo auszulöschen (Anmerkung von mir: Splinter Cell war jetzt ein Spion, dachte ich mir so), das U.S. Informations-Gebäude zu infiltrieren oder spezial Verbände loszuschicken, um Massenvernichtungswaffen zu erobern.

*Die original Version von Command & Conquer Generals wird benötigt, um Command & Conquer Generals Zero Hour zu spielen. Weitere Informationen findet man unter www.generals.ea.com.“ Wie auch schon die Generäle-Vollversion des Spiels wurde auch das Add-On deutschlandkonform gemacht, und so kämpfen hier auch nicht kleine menschliche Spielfiguren mit Massenvernichtungswaffen gegeneinander, sondern Roboter. Zudem gibt es beispielsweise auch kein Giftgas, sondern lediglich Säure, mit der sich die Roboter gegenseitig an die Kehle gehen.

Die Stunde Null besteht neben dem Multiplayermodus aus einer Kampagne mit 15 Einzelmissionen (fünf für jede Fraktion). Vor allem hervorzuheben ist der Generalsmodus, den Electronic Arts nun in das Spiel eingebaut hat. Dies sind Heeresführer, die ihren Truppen besondere Eigenschaften und Variationen bescheren. Jede der drei Fraktionen (westliche Allianz, asiatischer Pakt und IBG) haben je drei Generäle, die unterschiedliche Eigenschaften, aber auch Nachteile wie fehlende oder schwächere Einheiten mit sich bringen. Im Einzelspielermodus wird nach einem K.-o.-System gespielt, bis jeder gegnerische General besiegt ist.

Außerdem wurden den Fraktionen neue Einheiten, Gebäude und Upgrades beschert, die es im Hauptspiel noch nicht gab. Der ECM-Panzer der Asiaten kann beispielsweise gegnerische motorisierte Bodeneinheiten für einige Zeit paralysieren. Dazu kommt ein weiterer Hubschrauber namens Helix, der wahlweise mit Gatling, Propagandaturm oder Bunker aufrüstbar ist sowie ein vorgeschobener mobiler Aufklärungsposten, der eigentlich getarnte Einheiten aufdecken kann. Das einzige neue Gebäude ist das Web-Zentrum, mit dem man nicht nur Hacker in Sicherheit vor feindlichen Angriffen bringen, sondern auch schneller Geld besorgen kann. Zudem kann man mit dem Gebäude die Satellitenaufklärung des Gegners zum Aufspüren von dessen Kommandozentrale nutzen.

Mit Neutronenwaffen, die bei entsprechenden Upgrades von Nukleargeschützen abgeschossen werden können, vernichtet man nur die Insassen von Fahrzeugen und kann Letztere später mit Infanterie kapern und selbst nutzen. Als General kann man beispielsweise Langstreckenbomber anfordern sowie mit einer Funktion namens „Boost“ die Feuerkraft eigener Einheiten erhöhen.

Der Spieler, der für die westliche Allianz Partei ergreift, erhält als neue Waffe eine Drohne zum Aufdecken getarnter Einheiten. Zudem kann der Mikrowellenpanzer ähnlich wie die Neutronenwaffe gegnerische Fahrzeuge und Gebäuse lahm legen, ohne jedoch die Hardware zu zerstören. Ein mit einer Luftabwehrwaffe ausgestatteter Avenger-Jeep kann als Stinger-Werfer auf Rädern gegen anfliegende Lufteinheiten und als Raketenabwehrstellung eingesetzt werden. Dazu kommt noch ein langsam, aber dafür um so mächtiger feuerndes stationäres Geschütz, das man auch als Bunker nutzen kann. Bei den zahlreichen Upgrades ist vor allem der Schutzanzug für Infanterieeinheiten interessant, der Schutz vor Säureattacken der Terroristen bietet.

Die Terroristen-Gruppe (im deutschen Spiel IGB) verfügt nun über einen Saboteur, der feindliche Gebäude temporär ausschalten kann. Darüber hinaus gibt es Motorräder, die sehr schnell und wendig sind und sich für Nadelstichangriffe besonders eignen. Außerdem kann man mit einem gepanzerten Bus voller Terroristen losziehen und mit Gebäudekulissen den Gegner in die Falle locken. Als Upgrade sehr interessant sind Tarnnetze, die man über Stinger-Stellungen und Tunnel drapieren kann, um sich den Blicken des Gegners bis kurz vor dem Kampf zu entziehen. Ein Spezialtunnel kann mit entsprechender Generals-Auszeichnung irgendwo auf der Karte seinen Ausgang finden – am besten natürlich mitten im Lager des Gegners.

Die Grafik und der Sound des Add-Ons wurden gegenüber der Vollversion nicht aufgewertet, es gibt allerdings einige, recht schnell nervende Sprüche, die sich die Generäle gegenseitig an den Kopf werfen. Die künstliche Intelligenz der Gegner wurde hingegen erheblich aufgewertet und ähnelt damit immer mehr der Spielweise menschlicher Gegner, die beispielsweise auch mehrere Superwaffen bauen, weit verzweigte Lager anlegen und Gebäude gleich mehrfach errichten und pausenlos angreifen.

Im Multiplayermodus kann man den Generalsmodus ebenfalls anwenden und sich die Stärken der unterschiedlichen Typen zu Nutze machen und die Schwächen der Generäle der Gegner ausforschen.

Fazit:

Das Add-On Command & Conquer – Generäle: Die Stunde Null ist gerade durch den neuen Generalsmodus und die neuen Einheiten interessant. Zwar ist die Menge von Einzelspielmissionen in der Kampagne gerade mal ausreichend für ein Wochenende, doch bieten der Multiplayermodus und die Einzelkämpfe im Generalsmodus dauerhaften Spielspaß. Die neuen Einheiten und Upgrades bereichern das Spielgeschehen und sorgen teilweise für einen Ausgleich von Schwächen der jeweiligen Fraktion. Auch sind einige Strategien des Hauptspiels nicht mehr so ohne weiteres einzusetzen, was neuen Wind in die Strategie bringt. Das Add-On Command & Conquer – Generäle: Die Stunde Null kostet ungefähr 20,- Euro und ist ab 16 Jahren freigegeben.

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