C&C Alarmstufe Rot | Komplettlösung Sowjets


 

Mission 1

Auf dieser kleinen Karte werden Sie keine Probleme haben, da der
Feind keine Mittel hat, gegen Ihre Yak- Jäger vorzugehen.

Mission 2

Genauso verhält es sich hier: Sie teilen Ihre Soldaten in zwei Gruppen
auf und kommen von NO und von S. Sobald Sie Bunker ausmachen,
setzen Sie Ihre Yaks ein. Somit ersparen Sie sich deutliche Verluste
und kommen schnell weiter.

Mission 3

Der Spion rennt quer über die ganze Insel, wird schließlich ganz im
Westen gestellt und von den Hunden zur Strecke gebracht. Der
Schlüssel zum Erfolg liegt hier zweifellos darin, mit den Hunden
sparsam umzugehen und so viele Feinde wie möglich mit der
Infanterie auszuschalten. Die Zeit ist reichlich bemessen, wenn man
sich an die Vorgabe hält und von unfreiwilligen Zerstörungen absieht.
Achten Sie also darauf, wenigstens einen Hund so lange am Leben zu
erhalten, bis der Spion in einer Sackgasse festsitzt.

Mission 4

Sie haben zwei Aufgaben: Zunächst ist eine Kommunikationsanlage,
dargestellt durch eine Radar-Station, zu zerstören, anschließend muß
das Gelände von jeglicher Feindpräsenz befreit werden. Bauen Sie
Ihren Stützpunkt zunächst defensiv aus. Mit Panzern und V2-Raketen
sichern Sie vor allem nach Westen, die nördliche Flanke wird mit
einigen Flammentürmen befestigt. Der Feind verfügt über drei
Schattengeneratoren, was die Aufklärung natürlich enorm beeinträchtigt.
Sobald Ihre Absicherungsmaßnahmen getroffen sind,
bauen Sie reichlich Yaks, um lokalisierte feindliche Fabriken und
Kasernen zu zerstören. Das feindliche Camp im NW-Bereich der
Karte kann von drei Seiten her erreicht werden, die jedoch mit
Kanonenbunkern gesichert sind. Vor allem im SW sollten Sie vorsichtig
sein, da dort ein starker feindlicher Panzerverband darauf lauert, Ihnen
in den Rücken zu fallen. Sobald Sie die Schlüsselpositionen in
gebührendem Abstand zu den Kanonenbunkern erobert haben, können
Sie damit beginnen, den Feind auszuhungern, indem Sie mit Ihren
Yaks die Silos zerstören. Sofern Sie Gefallen an
Himmelfahrtskommandos finden, können Sie Fallschirmjäger an den
mutmaßlichen Positionen der Schattengeneratoren abwerfen. Diese
halten sich einige Zeit gegen die übermacht und machen das Gelände
so lange sichtbar. Während des Kampfes können Sie nun mit den
Yaks die Generatoren zerstören. Ihr Hauptangriff erfolgt schließlich
von drei Seiten, wobei Sie wegen der zahlreichen Bunker langsam
vorgehen sollten, um unnötige Verluste zu vermeiden. Die
Radarstation, die es zu vernichten gilt, befindet sich im äußersten NW.

Mission 5

Sobald Ihr Camp einigermaßen steht und Sie die ersten, teils heftigen
Angriffe aus nördlicher Richtung abgewehrt haben, ergibt die
Aufklärung folgende Lage: Die Angreifer kommen aus einem
Stützpunkt im NW, das zu erobernde Radar befindet sich am
westlichen Ende der großen Insel, die durch starke Panzerverbände
gesichert wird. Eine Luftlande-Operation scheidet daher aus.
Weiterhin ist nicht daran zu denken, sich gleichzeitig gegen den
nördlichen Feind zu wehren und eine amphibische Lande-Operation
vorzubereiten. Der Schlüssel zum Erfolg besteht darin, das Camp im
NW zu erobern und in den Besitz des Bauhofes zu gelangen, um in
der Lage zu sein, neben U-Booten auch Kanonenboote zu bauen.
Außerdem befindet sich dort die Radar-Station, die Sie erobern
müssen! Mit einigen U-Booten oder reichlich Yak-Jägern säubern
Sie anschließend die See von feindlichen Marine-Einheiten. Bauen
Sie nun ein starkes Geschwader Kanonenboote, mit dem Sie dann die
drei Strände, an denen Sie landen können, von den dort befindlichen
Panzern säubern. Am östlichen und am südlichen Strand erhält der
Feind laufend Verstärkung von außen, unter anderem auch ARI, die
im SO angelandet wird. Vernichten Sie diese mit Ihren Yaks, bevor
Sie die Schiffe hinschicken. Sobald die nördliche Landezone
gesäubert ist und auch sonst nicht mehr viele Feinde übrig sind,
landen Sie mit einem starken Verband, erobern den Rest der Insel und
beenden dieses Szenario siegreich.

Mission 6

Sie werden während des Aufbaus Ihres Camps heftig und vor allen
Dingen aus nördlicher Richtung angegriffen. Stellen Sie also sicher,
daß dem Konvoi nichts passiert, während Sie Ihre Basis ausbauen.
Sobald Sie genügend Kräfte aufgebaut haben, um den
Verteidigungsring nach Norden hin auszudehnen, schaffen Sie sich
ein starkes Yak-Geschwader an. Mit dessen Hilfe dürfte es kein
Problem sein, die Feindbefestigungen im Norden einzunehmen. Die
Brücke, über die der Konvoi am einfachsten die Karte verlassen kann,
befindet sich im SW. Solange Sie die direkt dort stationierten Kräfte
des Feindes in Ruhe lassen, werden diese auch nicht aktiv. Mit Ihren
Yaks und/oder U-Booten können Sie anschließend die Feind-Schiffe
versenken. Am anderen Ufer warten noch einige Feindpanzerchen auf
Sie, die aber keine große Bedrohung mehr darstellen. Schicken Sie
den Konvoi los, sobald kein Feind mehr auf der Karte ist.

Mission 7

Eine Gruppe Schützen befindet sich bereits im Inneren des Reaktors,
inmitten von gefährlichen Fässern und verfolgt von einem starken
Detachement feindlicher Soldaten. Bewegen Sie die Truppe sofort
nach rechts und dann nach Süden. Am Ende des Korridors lassen Sie
dann aus sicherer Distanz auf das nächste Fass feuern, und die
Verfolger sind Geschichte. Bewegen Sie den Trupp nun nach Westen.
Alsbald sehen Sie einen großen Raum mit sehr vielen Kampfhunden.
Beseitigen Sie die Wachen, und die Hunde gehören Ihnen. Etwas
nordwestlich von den Hunden befinden sich einige feindliche
Schützen in einem Raum, die man beseitigen sollte, da sie einem sonst
später in den Rücken fallen. Gehen Sie dabei äußerst vorsichtig zu
Werke, da Sie jeden Hund und jeden Mann brauchen werden! Wenn
Sie nun über die Karte scrollen, finden Sie im NW einen Saal mit den
Ingenieuren, ohne die die Mission nicht zu erfüllen wäre. Sie werden
nur von einem Mann bewacht. Bewegen Sie sich mit einem oder zwei
Soldaten und einem Hund nach Westen, aber sehr langsam. Wann
immer Sie ein Fass sehen, feuern Sie darauf, da dahinter meist einige
Wachen auf Sie warten. Im letzten Raum vor dem Saal mit den
Ingenieuren wartet schließlich noch ein weiterer Posten, der ebenfalls
sehr vorsichtig zu killen ist. Der letzte Wachhabende ist kein Problem;
ab jetzt steuern Sie auch die Ingenieure, und ein weiteres Areal wird
sichtbar: der Reaktorkern und die vier Kühltürme, aber auch Tanja mit
einigen Schützen davor! Jetzt wissen Sie, warum Sie jeden Hund
brauchen werden: Die gute Tanja wird durch den Umstand, daß sie
jetzt vom Computer gesteuert wird, sicher nicht langsamer. In der Tat
ist es meist so, daß sie erst vom letzten Hund zur Strecke gebracht
wird, was bedeutet, daß die verbliebenen Wachen vom Rest Ihres
Trupps zerstört werden müssen. Speichern Sie also besser ab, bevor
Sie den Angriff starten! Nun flugs die Ingenieure zu den Kühltürmen
gebracht und anschließend einen vor den Reaktorkern, und diese
Mission ist überstanden!

Mission 8

Sie beginnen mit der Errichtung Ihres Camps im SO. Bauen Sie nicht
zu dicht ans Wasser, da sonst andauernd Schiffe Ihre Gebäude be-
schießen werden. Von Norden her werden Sie immer wieder von
Infanterie angegriffen, was durch eine Tesla-Spule sehr wirkungsvoll
unterbunden wird. Etwa nordnordwestlich befindet sich ein kleines
Feindcamp, das Sie alsbald einnehmen sollten. Zerstören Sie ruhig
alles, da der Bauhof eine Attrappe ist! Die Aufklärung ergibt nun, daß
sich das eigentliche Feindcamp wieder im NW der Insel befindet. Ein
reiches Mineralfeld entdecken Sie auf einer Halbinsel im SW. Also:
Sobald das kleine Camp vernichtet wurde, ziehen Sie sich zurück und
bauen Panzer- und Raketenverbände. Erobern Sie dann die Halbinsel
im SW und sichern Sie die Furt etwas nördlich davon. Eine zweite
Gruppe von Panzern und V2 besetzen den Durchgang zwischen den
Bergen, der etwas nordwestlich des ehemaligen Camps zum
Hauptstützpunkt führt. Bauen Sie im Süden Ihres Lagers noch eine
Tesla-Spule auf, da dort immer wieder kleinere Trupps anlanden, um
Sie zu ärgern. Schließlich wird ein dritter Trupp Panzer und V2 direkt
nach Norden entsandt, wo das Mineralfeld des Feindes liegt, welches
man sehr leicht vor weiteren Zugriffen sichern kann. Mittlerweile
bauen Sie auch einige U-Boote, da der Feind viele Schiffe aufgeboten
hat. Schließlich starten Sie den Angriff, indem Sie Ihre drei Verbände
gleichzeitig von drei Seiten losschlagen lassen.

Mission 9

Ihre Aufgabe besteht darin, einen so genannten Konvoi, der jedoch nur
aus einem Lastwagen besteht, daran zu hindern, die Karte zu ver-
lassen. Gleich zu Beginn werden Sie heftig attackiert und müssen
unbedingt darauf achten, keine Truppen und Gebäude zu verlieren
(machbar!). Sofort nach dem Angriff entsenden Sie einen Mammut-
Panzer nach Westen, dem ein Invasor folgt. Sie finden einen Bauhof
vor, den Sie sturmreif schießen und einnehmen. Nun haben Sie eine
zweite Basis und werden außerdem zumindest von Westen her nicht
mehr angegriffen. Wichtig ist diese Maßnahme auch deshalb, weil Sie
jetzt Spione rekrutieren können, die völlig ungefährdet die Aufklärung
des Terrains beschleunigen. An sich haben Sie auch nichts anderes zu
tun, als Ihre Stützpunkte zu verteidigen und heftig aufzuklären. Es
ergibt sich folgendes Bild: Die Insel kann über folgende Wege
verlassen werden. Eine Straße im äußersten Südwesten, eine Straße im
Nordosten und zwei Brücken im Nordwesten und Nordosten gilt es zu
blockieren bzw. zu zerstören. Am einfachsten ist dies im SW: Lassen
Sie einen Trupp Fallschirmjäger dort abwerfen und postieren Sie diese
so, daß ein Vorbeikommen unmöglich wird. Die Brücken werden von
den Fallschirmbomben zerstört (Mühsam! Immer vorher abspeichern!).
Entlang der Südküste setzt der Feind immer wieder Trupps
mit ARI, Panzern und Rak-Zeros ab, die bevorzugt Ihr neues Camp
angreifen. Bauen Sie dort also einige Bunker. Woher der fragliche
LKW letztendlich kommt, war trotz extensiver Aufklärung nicht
herauszufinden. In neun von zehn Fällen versuchte er, nach der
Sprengung der Brücken die Insel im SW zu verlassen, was natürlich von
den Soldaten dort vereitelt wurde. Wenn Sie sich stark genug fühlen,
können Sie zur Sicherheit das Feindcamp im NO zerstören und an
dem dortigen Ausgang einige Schützen postieren. Sobald Ihre
Luftwaffe steht, empfiehlt es sich, die durch den Spion aufgeklärten
Heliports zu vernichten, da Sie dann weitgehend in Ruhe gelassen
werden. Sobald dann Gewehrschüsse zu hören sind, war“s das: Der
LKW wurde durch Ihre Fallschirmjäger zerstört, die Mission kann
abgehakt werden!

Mission 10

Diese Mission ist an sich recht einfach, da gegen die Feuerkraft der
MIGs kein Kraut gewachsen ist. Diese Flugzeuge tragen demzufolge
auch die Hauptlast der folgenden Kampfhandlungen. Nach dem
Kampf, der gleich zu Beginn des Szenarios stattfindet, bringen Sie die
Panzer und die LKW an den östlichen Rand der Karte zurück. Nun
warten Sie in aller Ruhe, bis das Spionageflugzeug bereit ist. Lassen
Sie Stück für Stück nach Osten hin aufklären. Die wenigen Flaks des
Feindes werden durch die Flugzeuge zerstört. Schon bald machen sich
zwei Zerstörer bemerkbar, die vorsichtshalber versenkt werden, da sie
sonst immer wieder auf die Flugzeuge schießen und dieses oder jenes
zerstören würden. Sehr viele Verluste können Sie sich nicht leisten,
weshalb als nächstes die in der Gegend postierten Rak-Zeros von den
Yaks vernichtet werden. Nun haben die MIGs leichtes Spiel, alle
Panzer und Bunker zu vernichten, während sich die Yaks um die
Schützen kümmern. Sobald das Gelände gesäubert ist, fahren Sie mit
dem Konvoi nach Westen, schießen mit den Panzern die Mauer
kaputt, und schon sind Sie weiter. übrigens: Wenn Sie auf dem Weg
nach Westen am ersten Feindcamp vorbeikommen, erhalten Sie
Unterstützung von Invasoren. Wenn Sie also lieber eine Basis mit
allem Drum und Dran aufbauen wollen, können Sie das tun; not-
wendig ist es jedoch nicht

Mission 11

Sie landen sofort am nächsten Strand im Norden und bauen etwas
landeinwärts Ihren Stützpunkt aus. Der Feind greift von drei Seiten,
an: Von NW und SO mit Landungstrupps, die aus Panzern, ARI und
Schützen bestehen, sowie mit einem Schlachtkreuzer, der von außen
kommt und immer wieder im Süden auftaucht, um Ihre Gebäude mit
wenigen Breitseiten zu zerstäuben. Die Marine-Einheiten im NO
verhalten sich ruhig, weswegen Ihre erste U-Boot-Basis am Südstrand
entsteht. Zwei Tesla-Spulen im SO und NW Ihres Camps verhindern
schlimmere Beschädigungen durch die Landungstrupps. So, der Rest
ist eine Aufgabe für Ihre Luftwaffe. Bauen Sie ein starkes MIG–
Geschwader und ein ebenso starkes mit Yaks. Mit den Fliegern
vernichten Sie dann Schritt für Schritt alle Feindanlagen, wobei es
wichtig ist, daß die Yaks zunächst die Rak-Zeros ausschalten und die
MIGs anschließend die Kraftwerke ganz im Norden. Es folgt die
Marine des Feindes im NO Ihres Lagers, damit ohne Umweg der
Hafen im NO zerstört werden kann. Hierzu sollten Sie jedoch vorher
die dort befindliche Flak ausschalten. Zusammen mit den U-Booten
wird schließlich die See von den Feindschiffen befreit. Versuchen Sie
keine amphibische Landung zu unternehmen. Der einzige erreichbare
Zugang befindet sich direkt gegenüber von Ihrem Camp am südlichen
Strand der anderen Insel. Der Weg zu der einzigen Brücke ist jedoch
total vermint, weshalb auch Mammut-Panzer nicht sehr weit kommen
würden. überdies sprengt der Feind diese Brücke sofort. Also: über-
lassen Sie es den Fliegern. Sobald kein Gebäude mehr steht, werden
Sie sich wundern, warum die Mission nicht beendet werden kann.
Aufschluss darüber erhalten Sie, wenn Sie einige Fallschirmjäger im
Norden abspringen lassen und einzeln in die verschiedensten Richtun-
gen schicken: Es gibt zahlreiche getarnte Bunker, die Sie alle
demolieren müssen, bevor es endlich weitergeht.

Mission 12

Achten Sie auch hier zu Beginn darauf, nicht allzu viele Einheiten
während der anfänglichen Auseinandersetzungen zu verlieren. Bauen
Sie dann Ihren Stützpunkt so aus, daß Sie ihn gut nach Süden und
Südosten hin verteidigen können. Von SO kommen immer wieder
Hubschrauber, weshalb FlaRaks dort am besten postiert werden.
Wenn Sie über einige Mammuts und V2 verfügen, sollten Sie diese
direkt nach Süden schicken, um die Brücke dort zu erobern. Etwas
westlich davon befindet sich ein einfach zu erobern des Tech-Center
des Feindes, das Ihnen einen gewaltigen Vorteil bringt: Es steht der
Aufklärungssatellit zur Verfügung! Sobald Sie dies erreicht haben,
können Sie Ihr Radar getrost verkaufen. Dehnen Sie Ihren
Verteidigungsring, der vorwiegend aus Mammuts und V2 bestehen
sollte, langsam aber stetig nach SO aus. Fallschirmjäger nutzen Sie
zur eigenen Verstärkung, da der Feind immer große Abteilungen von
Rak-Zeros entsendet. Bevor Sie das Camp im SO nehmen, sollten Sie
ein starkes MIG-Geschwader gebaut haben, da ein Schlachtkreuzer
direkt vor der Küste liegt und alles beschießt, was in die Nähe des
Camps kommt. Ist dieser versenkt, erobern Sie das Camp, wobei es
sicher nicht schlecht wäre, neben dem Bauhof auch den
Schattengenerator einzunehmen. Als nächstes besetzen Sie den Hafen:
Nun können Sie Schlachtkreuzer bauen! Zwei davon reichen, um
alles, was sich auf der Insel befindet, in die Vergessenheit zu bomben.
Achten Sie aber darauf, nur die Randbereiche (also Kraftwerke und
dergl.) von den Kreuzern bearbeiten zu lassen, da diese sehr ungenau
schießen und schnell das eigentliche Missionsziel zerstören. Die
Feinarbeit mit den Bunkern, der Flak und den anderen Truppen in der
Nähe der Ziele überlassen Sie den MIGs, die punktgenau schießen
können. Zuvor beseitigen Sie jedoch mit einigen Yaks die zahlreichen
Rak-Zeros und mit den MIGs und/oder den Kreuzern die Reste der
feindlichen Marine. Sobald die Insel sauber ist, befördern Sie drei
Ingenieure hinüber und schießen, sehr behutsam, die drei Tech-Center
sturmreif. Ab dem Moment, in dem ein Ingenieur das erste betritt,
läuft wieder die Zeit. Deshalb sollten die Ings schon während der Be-
Schießung entsprechend Aufstellung nehmen. Nach der Einnahme des
dritten Gebäudes explodiert das Gebilde in der Mitte, und die Schlacht
ist vorüber.

Mission 13

Nun soll also endlich das Geheimnis um die Chronosphäre gelüftet
werden. Natürlich ist sich der Feind über Ihre Absichten sofort im
klaren und greift Sie deshalb, teils sehr massiv, von Westen mit ARI,
von Süden mit gemischten Verbänden sowie von Norden und
Südosten mit Landungstrupps (ARI, Panzer) an. überdies schickt er
auch hin und wieder einige Chopper vorbei. Nun, was ist zu tun? Ganz
klar, daß die erste Pflicht in der ordentlichen Absicherung Ihres
Stützpunktes besteht. Eine Tesla-Spule im westlichen Bereich zieht
alle Feinde, die von S und W her anstürmen, auf sich. Hierbei
vernichtet sie natürlich einen Großteil, der Rest kann von sichernden
Kräften in Ruhe abgeschossen werden, da der Feind nur die Spule
bekämpft. Ebenso verfahren Sie zur Sicherung des östlichen Teils.
Einige FlaRaks helfen gegen die Chopper. Sie bauen zwischenzeitlich
Ihre Streitmacht aus, indem Sie ca. fünf Mammuts, zwei V2, ein
Geschwader MIGs (ca. 6) und ein Geschwader Yaks bauen. Ach ja:
Sie erhalten in dieser Mission erstmals die Gelegenheit, den Eisernen
Vorhang anzuwenden. Nun, dieses Gerät ist, zumindest in dieser
Mission, von zweifelhaftem Wert. Es dauert sehr lange, bis es
einsatzbereit ist, verbraucht Unmengen Energie und macht dann
gerade mal eine Einheit unverwundbar – allerdings nur sehr kurz. Also
empfiehlt es sich, damit eventuell eine Einheit zu beglücken, die
schnell ist, nahe beim Feind steht und derart geschützt eine Blitzaktion
durchführt; also etwa ein BMT mit Invasoren, um eine Fabrik zu
zerstören oder dergleichen. Ihre Aufklärung zeigt inzwischen, daß im
Süden ein Camp, gesichert durch mehrere Kanonenbunker und
Schattengeneratoren, das Gebäude birgt, in dem sich vermutlich die
Chronosphäre befindet. Vor dem Sturm versenken Sie mit den MIGs
die Feindmarine in der Bucht östlich des Feindcamps sowie die sicht-
baren Bunker. Mit den Mammuts, den V2 und einigen
Fallschirmtrupps sollte die Erstürmung des Lagers nicht sehr schwer
sein. Natürlich ist es wieder von großem Vorteil, wenn Sie nun den
Bauhof erobern, da Sie so einen Spion mit der exakten Erkundung des
gesamten Terrains beauftragen können. Wenn Sie möchten, können
Sie auch ein Tech-Center bauen, womit Ihnen alsbald der Satellit die
gesamte Karte zeigt. ACHTUNG: Kommen Sie jetzt dem Gebäude
mit der Chronosphäre nicht zu nahe, da es sonst explodiert! Sie
werden nun durch Ihre Ingenieure die Radarstationen einnehmen,
wobei nur die im Süden ein Problem darstellt: Sie kann nur über das
Wasser erreicht werden. Eine weitere Station liegt westlich des eben
eroberten Camps auf einem Hochplateau. Diese ist nur erreichbar,
wenn das zweite Camp der Alliierten im NW zerstört wird. Das ist
eine (langwierige) Aufgabe für Ihre MIGs; wenn Sie wollen, können
Sie natürlich auch den harten Weg wählen und mit Ihren Panzern dort
für Ruhe sorgen. Vorsicht: Diese letzte Station ist mit einigen
getarnten Bunkern gesichert, die jedoch einfach mit V2 zu zerstören
sind, wenn Sie diese nahe an den Berg heranbringen. So, nun haben
Sie alle Radars erobert, schicken einen Ingenieur in das Gebäude der
Chronosphäre – und was passiert? Ziel erreicht, Mission gescheitert!
Schlechtes Briefing, weiter nichts. Tatsächlich ist es so, daß ALLE
Gebäude vernichtet werden müssen, außer dem mit der Chronosphäre.
Ignorieren Sie dieses Gebäude also und vernichten alle anderen;
sobald der letzte gegnerische Cyborg in den Blechhimmel entschwebt,
haben Sie die Schlacht gewonnen und dürfen sich an Stalins
Wutausbruch wegen der Fehlinformation erfreuen.

Mission 14

Ganz im Gegensatz zur letzten alliierten Mission haben die Sowjets
ein unverhältnismäßig schweres Leben. Bereits der Landungstrupp
wird heftig attackiert; während das Gefecht in vollem Gange ist,
landen überdies weitere alliierte Truppen am südlichen Strand.
Außerdem kommen Hubschrauber zur Verstärkung. Wenn Sie sich zu
weit nach Norden abdrängen lassen, werden Sie von Kanonenbunkern
und Artillerie beschossen, die dort eine Brücke bewachen. Es
kommt darauf an, von der Invasionstruppe so viele Einheiten als
möglich zu erhalten, da die gegnerische Offensive zunächst anhält.
Als nächstes werden Sie von ARI und Panzern angegriffen, die am
südöstlichen Strand angelandet werden. Praktisch zeitgleich kommen
einige Chopper und weitere ARIs von Westen. Es gibt keinen
Ausweg, wie etwa die Erstürmung des feindlichen Camps über der
Brücke oder der Marsch nach Westen, um dort das andere Lager zu
nehmen. Sie müssen da, wo Sie landen, durchhalten und Ihre
Einrichtungen bauen. Hierzu empfehlen wir folgendes:
– Sie haben reichlich Geld. Bauen Sie also erst Abwehreinrich-
tungen wie Flaks und drei Tesla-Spulen. Zwei sichern nach We-
sten, eine nach Süden. Natürlich benötigen Sie hierfür reichlich
Kraftwerke.
– Errichten Sie so schnell wie möglich ein U-Boot-Dock, bauen Sie
einige U-Boote und schicken Sie diese am Ufer entlang nach
Osten und dann nach Norden. Ignorieren Sie die Zerstörer;
konzentrieren Sie sich vielmehr auf den Kreuzer, da Ihnen dieser
sonst alles in Schutt und Asche legt. Bauen Sie weiter U-Boote,
bis Sie ca. fünf haben. Diese senden Sie dann weiter nach Norden,
um dort die Hafenanlagen zu zerstören.
– Bauen Sie eine Landebahn, damit Sie das Aufklärungsflugzeug
erhalten. Mit diesem lassen Sie zunächst den gesamten westlichen
Teil aufklären, da dort Ihre erste Gegenoffensive stattfinden wird.
Alles, was nördlich der Brücke liegt, ist durch GAP-Generatoren
gegen Feindsicht geschützt.
– Sobald die U-Boote den Hafen zerstört haben, verlegen Sie diese
nach Süden, da auch dort immer wieder feindliche Flotten-
verbände von aufkreuzen. Außerdem warnen sie diese durch ihre
typischen Auftauchgeräusche frühzeitig vor weiteren
Landungstrupps, die ebenfalls von außerhalb kommen.
– Eine weitere Tesla-Spule sollte in der Nähe des südlichen Stran-
des errichtet werden, da sie Transportboote mit einem Schlag
zerstören kann und somit auch die transportierten Truppen
vernichtet.
– Verminen Sie den südöstlichen Strand oder stationieren Sie dort
einige schwere Panzer.
– Sichern Sie die Brücke, die nach Norden führt, da auch von dort
immer wieder Infanterie und Panzer angreifen. Wenn die Brücke
dabei zerstört wird, ist das eher wünschenswert.
– Etwas nordwestlich Ihres Camps befindet sich eine weitere
Brücke, die vom Feind zerstört wird, sobald Sie sich nähern. Tun
Sie das, da nun auch feindliche Ernter einen wesentlich längeren
Anfahrtsweg zu den Mineralfeldern westlich Ihrer Station haben.
– Dazwischen sollten Sie sich noch einen zweiten Ernter besorgen,
damit Ihnen nicht zur Unzeit das Geld ausgeht. Die Mi-
neralbestände in der unmittelbaren Umgebung Ihres Camps sind
mehr als ausreichend.
Natürlich sollten alle vorgenannten Aktionen sehr schnell und, wenn
möglich, zeitgleich durchgeführt werden. Es rentiert sich, immer
wieder mal ein Kraftwerk zu bauen, da die Konstruktionen bei
entsprechender Energieversorgung deutlich schneller fertig werden.
Sobald alles einigermaßen steht, bauen Sie sechs Invasoren und einige
Mammut-Panzer, die Sie nach Westen hin aufstellen.
Zwischenzeitlich sollten Sie eine Staffel von ca. sechs MIGs besitzen.
Ihre Aufklärung zeigt, daß ganz im Westen ein relativ schwach
gesichertes Feindcamp liegt. Nördlich davon sichert ein Kreuzer das
gesamte Areal. Mit Ihren MIGs müssen Sie zunächst diesen Kreuzer
beseitigen. Leiten Sie die Flieger per Hand
über sicheres Terrain, da Sie ansonsten zu viele Verluste hinzunehmen
hätten. Sobald die MIGs auch alle Bunker in diesem Camp zerstört
haben, schicken Sie Ihre Mammuts hinüber. Fünf oder sechs sollten
Sie schon haben, damit Ihre baldige Eroberung auch gut bewacht
werden kann. Nun verladen Sie die Invasoren in ein Transportboot.
Dieses bringt die Männer zu dem Strand im Süden des Feind Camps.
Inzwischen sollten einige Ihrer Panzer auch dort sein, da sofort nach
der Landung der Invasoren ein feindlicher Transporter Panzer und
ARI absetzt. Die Invasoren nehmen natürlich den Bauhof ein und
reparieren diesen sofort. So: Nun können Sie auch alliierte
Einrichtungen bauen! Sichern Sie Ihren neuen Stützpunkt mit einigen
Bunkern (Kanonen und MG) und mit zwei oder drei FlaRaks. Nun
errichten Sie ein alliiertes Tech-Center, womit Ihnen alsbald der
Satellit zur Verfügung stehen wird. östlich Ihres ersten Camps bauen
Sie einen Hafen und anschließend zwei Kreuzer sowie drei Zerstörer
(gegen die restlichen Feind-Helis). Nun haben Sie bereits gewonnen,
nur der Feind weiß es noch nicht! Die Kreuzer legen zunächst die
Kraftwerksanlagen des Feindes im NO in Schutt und Asche. Als
nächstes bringen einige Salven die Rudel Rak-Zeros zum Schweigen,
womit Ihre Flugzeuge ungefährdet mit eingreifen können. Ein Spion,
der per Boot übergesetzt wird, zeigt Ihnen die GAP-Generatoren, die
jetzt unschwer vernichtet werden können. An sich ist alles, was folgt,
nur noch Routine, da der Feind nicht mehr über Mittel und Wege
verfügt, dieses Gerät weder Ihnen noch Ihnen ernsthaft ärger zu
bereiten. Zerlegen Sie also den Stützpunkt systematisch mit den
Kreuzern und Ihrer Luftwaffe. Hierbei helfen Ihnen auch Fall-
schirmjäger und -bomben. Apropos Fallschirmjäger: Im Südwesten
befindet sich eine Insel, auf der mehrere Geldtruhen zu finden sind.
Durch U-Boote aufgeklärt, ist dieses Ziel bereits sehr früh durch die
Luftlandetruppen zu nehmen, womit wieder einige Dollars mehr für
Ihre Aufbauarbeit verfügbar werden. Da Sie in der vorhergehenden
Mission die Chronosphären Experimente vereitelt haben, steht dieses
Gerät weder Ihnen noch Ihrem Feind zur Verfügung. Sie haben
lediglich den Eisernen Vorhang, der jedoch überhaupt nichts bringt.
Laut Handbuch sollte es möglich sein, Raketensilos zu bauen und
somit über eine weitere Fernwaffe zu verfügen. Das geht jedoch aus
ungeklärten Gründen nicht. Mit der Vernichtung des letzten alliierten
Soldaten und Feind-Gebäudes ist alles vorbei. Lehnen Sie sich zurück,
um gemeinsam mit Stalin den Triumph auszukosten. Nach einem
überraschenden Ereignis erfahren Sie nun auch endlich, woher
eigentlich die NODs aus Teil 1 dieses Spieles kommen.

Leave a Reply

Lost Password